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1985 Gründung von «Colombo Centro Mobili» auf dem Areal der einstigen (für 30 Mio Franken umgebauten) Mühle Tiefenbrunnen an der Seefeldstrasse 231 in Zürich durch den ursprünglich aus Lugano stammenden Iwan Colombo. Vor der Geschäftsgründung war Colombo während 15 Jahren Geschäftsführer - und bis 1983 auch Mitinhaber - des Fachgeschäfts Neumarkt 17. Colombo ist der erste und anfänglich auch einzige Mieter im seenahen Mühle-Komplex; seine Ladenräumlichkeiten befinden sich während der 2-jährigen Bauphase in einem Provisorium. Iwan Colombo gestaltet seine Verkaufsausstellung stets bewusst ein bisschen chaotisch, um die Schwellenangst der Kundschaft niedrig zu halten. Colombo ist Schweizer Agent für die Ingo Maurer-Produkte.
1985 im Herbst lädt Colombo Centro Mobili unter dem Motto «poetisch wohnt der Mensch» zu einer grossen Party ein. Möbel sind allerdings weit und breit keine zu sehen... Mit dem Spektakel wird ganz einfach die Grundsteinlegung für das Colombo Mobili gefeiert. Danach wird jede Ausstellungs-Eröffnung zu einem Happening.
1989 das Fernsehen DRS dreht im Laden Szenen für den Film «die Zauberflöte». Am 16. Mai Eröffnung der Ausstellung «flexible Möbel» von B & B Italia mit «Show-Vernissage» und «Grande Festa». Am 29. November Betten-Vernissage; unter dem Motto «Bett-Manipulation» engagieren sich verschiedene Modedesigner auf originelle Weise bei der Gestaltung einzelner Betten.
1990 am 29. August Beginn einer Ausstellung zum Thema «Shaker-Möbel»
1991 Ausstellung «Tischlein deck dich» mit Beteiligung der Firmen Bargetzi + Biberstein, Ruckstuhl AG und Atelier Greter; an der Vernissage am 28. August werden die Tische von den zehn besten Restaurants Zürichs gedeckt, anschliessend Fest mit Wein, Risotto und Musik auf dem Mühlehof. Übernahme der Firma Hilfiker an der Sihlbruggstrasse 114 in Baar.
1992 erste grosse Ausstellung mit Möbeln und Accessoires von Philippe Starck in der Schweiz mit Vortrag des Designers vor rund 3000 Vernissage-Besuchern. Wegen des grossen Andrangs kommt es im Seefeldquartier zu einem Verkehrschaos.
1993 Ausstellung der Produkte-Palette von Edra (Erstlingswerke von jungen Designern).
1994 Präsentation des Forum 8 (Aussteller- und Interessengemeinschaft von acht kreativen Schweizer Fabrikanten für Möbel und Licht). Am 8. September Fussballmatch Schweiz-Italien - es spielen Designmöbelhersteller aus der Schweiz gegen Fabrikanten aus Italien. Anschliessend stellen die «Fussballer» «ihre» Möbel vor; Fest mit Vino und Risotto im Zelt.
1995 Ausstellung «Stühle»; an der Vernissage sorgen die 14 besten Werbeagenturen für Aufsehen.
1996 der 11. Firmen-Geburtstag wird mit einer «Kontrastparty» gefeiert: Für Kontraste sorgen (auch) die Werke des Leuchtendesigners Ingo Maurer und des Star-Möbelentwerfers Ron Arad. Beide Designer sind am Fest anwesend.
1993 Übernahme von Räumlichkeiten der Firma Mobilia in Solothurn und Eröffnung des Geschäfts Colombo bei Mobilia.
1998 Eröffnung des Geschäfts Casa Colombo mit einer Verkaufsfläche von 500 m2 im 3. Stock des Zürcher Warenhauses Jelmoli.
1999 Ausstellung Forum 8
2000 Die Frage der Nachfolge führt zum Zusammenschluss mit dem Berner Traditionsunternehmen Teo Jakob, welches nach einem «Standbein» in Zürich Ausschau hält. Iwan Colombo tritt kürzer und sieht sich vermehrt in der Rolle der «grauen Eminenz»; zwei langjährige Kaderleute stehen ihm bei der Geschäftsleitung bei. Colombo wird in den Verwaltungsrat der Teo Jakob Holding gewählt. Unter dem Dach der Teo Jakob Holding AG befinden sich nun 5 Firmen mit 10 Verkaufsgeschäften (in Bern, Genf, Zürich, Baar und Solothurn). In den Geschäften sind über 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tätig und der Gesamtumsatz beläuft sich auf über 50 Mio Franken.
2001 Ausstellung von Objekten, Möbeln und Leuchten der Künstlerin und Designerin Ayala S. Serfaty aus Tel Aviv (Kollektion Aqua Creations). Ausstellung von Möbeln der holländischen Firma Artifort in der Casa Colombo.
2002 Im März scheidet Iwan Colombo plangemäss aus der Firma aus. Ausstellungen: im Mai Trix und Robert Haussmann mit Präsentation der Buch-Neuerscheinung «Schweizer Möbel und Interieurs im 20. Jahrhundert» und im Dezember Claudio Silvestrin. Neugestaltung und Erweiterung der Filiale im Warenhaus Jelmoli; die Lampenausstellung wird vergrössert und ein Kartell-Shop eingerichtet.
2003 Die Filiale Baar-Sihlbrugg wird in die Firma in Zürich integriert. Umfirmierung: die Geschäfte heissen neu teo jakob colombo (Teo Jakob Colombo AG). Der Neuaufbruch wird am 13. Mai mit einer Party gefeiert - Max Rüdlinger führt durch das Fest, an dem auch Persönlichkeiten aus Kunst und Design anwesend sind. Exklusivpräsentation des neuen Sofas «Status 02» von Flexform (Antonio Citterio). Sonderausstellungen: Neuheiten und Klassiker von Driade und Flos, Möbel der Firma Wogg anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums der Firma.
2004 Ausstellung «Zwischenwelten» mit Entwürfen des Designers Alfredo Häberli: Anhand von Beispielen werden die Entwicklungsstadien von Projekten aufgezeigt - von der Idee bis zum fertigen Produkt. Teilnahme am 1. Zürcher Design Weekend und Podiumsgespräch mit Prof. Arthur Rüegg und Pernette Perriand.
2005 Sonderausstellung der Kollektion ARTABA von Monika Apponyi. Lagerverlegung von Dübendorf nach Baar; die Züglete wird verbunden mit Sonderverkäufen in Dübendorf und in Baar. Präsentation der Neuheiten aus dem Hause des dänischen Herstellers Fritz Hansen im Rahmen des 50-Jahr-Jubiläums des Stuhls aus der Serie 7 von Arne Jacobsen. Spezialausstellung Paolo Piva (italienischer Architekt und Möbeldesigner).
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